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- Apostel-Napfkuchen zu Ostern - Simnel Cake
Soderle, heute wie versprochen, ein Rezept für den österlichen Apostel-Napfkuchen. Der Simnel Cake ist ein leichter Früchtekuchen, der mit elf Marzipankugeln verziert wird. Ursprünglich wurde der englische Kuchen zum Muttertag gebacken und nach dem Ende der Fastenzeit (Lent), also zu Ostern in England, serviert. Der Simnel Cake war bereits im Mittelalter bekannt. Seit dem Viktorianischen Zeitalter wird er mit elf Marzipankugeln verziert, die die zwölf Apostel - ohne Judas - repräsentieren. Der englische Osterkuchen hat eine Marzipan-Schicht in der Mitte und eine mit den Marzipankugeln verzierte Marzipan-Schicht als Haube. Die Marzipanhaube wird unter einem Grill leicht getoastet. Der Simnel Cake wird als Osterdessert, meist aber am späten Nachmittag zu einer Tasse Tee serviert. Nach einer Legende wurde das Rezept für den Simnel Cake von einem alten Ehepaar erfunden - Sim(on) und Nel(ly). Sie entschlossen sich, aus Resten des Christmas Pudding und einem einfachen Teig, der aus der Fastenzeit übriggeblieben war, einen Kuchen für ihre Ostergäste zuzubereiten. Dann gerieten sie jedoch in einen Streit, ob dieser Kuchen nun mit dem Holz der Möbel, die bei ihrem Streit zu Bruch gegangen waren, gebacken oder aber gedämpft werden sollte. Als Kompromiss entschieden sie, beides zu tun... Wikipedia wiederum weiß: Das Wort simnel stammt aus dem altfranzösischen simenel, das vom lateinischen simila für ‚feines Mehl‘ stammt. Simnel-Kuchen, dessen Geschichte bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht, wurde einst mit Safran gefärbt. Simnel Cake Zutaten Für den Mandelteig: 500 g Zucker 500 g gemahlene Mandeln 3 Eier, geschlagen 10 Tropfen Bittermandelaroma Für den Kuchen: 350 g Butter 350 g weicher brauner Zucker 6 Eier, geschlagen 350 g Mehl Salz 1 TL Zimt 350 g Dörrobst nack Geschmack (Rosinen, Cranberries etc.) 55 g Sukkade Schale 1 Zitrone 2 EL Aprikosen-Marmelade Für den Mandelteig Zucker und gemahlene Mandeln in einer Schüssel mischen. Eier hinzufügen und zu einem weichen Teig verkneten. Bittermandelaroma hinzufügen und kneten, bis der Teig glatt und biegsam ist. Ein Drittel des Mandelteigs zu einem Kreis von 24 cm Ø ausrollen. Den Backofen auf 140°C (Gas Stufe 1) vorheizen. Eine Springform (Ø 24 cm) einfetten. Für den Kuchen die Butter mit dem Zucker schlagen, bis eine blasse und flaumige Masse entstanden ist. Unter ständigem Rühren die Eier zugeben. Nach und nach Mehl, Salz und Zimt zugeben. Zum Schluss das Dörrobst, die Sukkade und die Zitronenschale zufügen und gut unter den Teig mischen. Die Hälfte der Mischung in die Springform geben. Die Oberfläche glätten und mit dem Kreis Mandelteig bedecken. Den Rest des Kuchenteigs hinzufügen und die Oberfläche glätten. Dabei in der Mitte eine Kuhle lassen, weil der Kuchen während des Backens aufgeht. Im vorgewärmten Ofen 1,5 Stunden backen. Zum Test einen Fleischspieß in die Mitte stechen - wenn er sauber herauskommt, ist der Kuchen fertig. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Die Oberfläche des abgekühlten Kuchens mit Aprikosen-Marmelade bestreichen. Den Rest des Mandelteigs halbieren. Aus einer Hälfte einen Kreis ausrollen und den Kuchen damit bedecken. Aus der anderen Hälfte 11 kleine Bälle formen. Diese stellen die 11 Apostel (ohne Judas) dar. Die "Apostel" auf den Rand setzen. Den Backofengrill vorheizen. Den Kuchen auf ein Backblech setzen und 1 bis 2 Minuten unter den Grill stellen, bis das Marzipan anfängt braun zu werden. Lasst es Euch schmecken! :-) Weitere Quellen: https://www.lovefood.com/news/56501/the-curious-tale-of-the-springtime-simnel-cake https://www.gourmet-magazin.de/rezepte/simnel-cake/ #SimnelCake, #Irland, #OsternIrland, #IrlandOstern, #LisalinaSagner, #9Lebenverlag.com
- Ostern - Traditionen in Irland: Warum peitschen sie einen Hering?
Traditionen am Ostersamstag in Irland Wir denken heutzutage zunächst an Schokoladeneier und Hot Cross Buns. Doch das war nicht immer so. Am Ostersamstag hatten die Menschen in Irland früher wahrlich genug von Fisch, und die Metzger freuten sich, dass bald wieder Fleisch verzehrt werden konnte. Um das Ende der Fastenzeit einzuläuten, veranstalteten die örtlichen Metzger, hauptsächlich in den südlichen Counties und in Cork, eine Zeremonie - es war das sogenannte Auspeitschen des Herings aus der Stadt, plus ein "Begräbnis" für den Fisch, der in Irland während der Fastenzeit am häufigsten verzehrt wurde. Bei der Prozession durch die Straßen wurde ein toter Fisch an einen Stock gehängt, den alle mit einem Birkenbesen peitschten. Wenn die Metzger den nächsten See oder Fluss erreichten, warfen sie den Hering ins Wasser. Auf dem Rückweg vom Wasser steckte die Prozession ein Lammviertel (Lamm Gottes) auf eine Mistgabel. Das tote Frühlingslamm wurde mit Bändern und Blumen geschmückt. Diese irische Ostertradition des Heringsauspeitschens hielt sich bis ins 20. Jahrhundert. Weitere Quellen (englisch): https://www.independent.ie/regionals/droghedaindependent/news/herring-whipping-has-a-long-history-27140685.html https://www.irishcultureandcustoms.com/ACalend/EasterSat.html #Irland, #IrlandOstern, #LisalinaSagner, #9LebenVerlag
- Ohne Kaffee geht gar nichts ...
So, wir machen uns an die Arbeit. Die Neuauflage unseres Buchs über Wales soll in wenigen Wochen veröffentlicht werden. Beim Durchblättern der alten Auflage wird mir wieder ganz anders ums Herz. Wales ist wirklich eine versteckte Perle. Großbritanniens wilder Westen - seufz, wird nur leider allzu oft buchstäblich links liegen gelassen, da viele so schnell wie möglich vom Kanal (Dover/Folkestone) nach Holyhead zur Fähre Richtung Irland kommen möchte. Dabei wartet links von der M 6 eine bezaubernde Landschaft auf mutige Entdecker. J. R. R. Tolkien hat sich für "Herr der Ringe" von Wales inspirieren lassen. Hier findet man sowohl "das Auenland", als auch eine spektakuläre Bergkulisse (Snowdonia). Mehr über Wales in Kürze. Versprochen!
- Alaska an ihrem Lieblingsstrand in Irland
Gründonnerstag. Mit Alaska an unserem Lieblingsstrand, Dollymount Strand in Dublin. #Irland, #Alaska, #9Lebenverlag, #LisalinaSagner
- Karfreitag in Irland und die Tradition des schwarzen Fastens
Vor Jahrzehnten war der Karfreitag der Tag des "schwarzen Fastens". Die meisten Menschen enthielten sich ganz des Essens, und wenn sie doch etwas aßen, dann war es eine magere Mahlzeit aus Gerstenbrot, Kresse und Wasser. Die meisten Menschen verbrachten den Tag mit dem Besuch der Messe, und es wurde von der Arbeit abgeraten. Bei dem kargen Mahl ist es vermutlich nicht einfach, noch Energie zum Arbeiten aufzubringen. Als die strengen Regeln jedoch gelockert wurden, war den Katholiken zumindest eine fleischlose Mahlzeit erlaubt, und so wurde Fisch mit dem Karfreitag in Verbindung gebracht. Heute wird in vielen irischen Haushalten am Karfreitag immer noch Fisch gegessen - wie gestern berichtet. Und das Essen ist auch keine Form der Buße mehr. Siehe hierzu auch: https://www.9lebenverlag.com/post/irland-fischessen-in-der-fastenzeit Aschermittwoch in Irland Der Aschermittwoch findet 46 Tage vor Ostersonntag statt. Am Aschermittwoch nehmen religiöse Menschen in Irland an einer besonderen Messe teil, bei der der Priester ihnen das Kreuzzeichen auf die Stirn zeichnet. Für dieses Zeichen verwendet der Priester die Asche der verbrannten Palmen vom Palmsonntag des Vorjahres. Dann beginnt die Zeit des Fastens und der Entbehrungen. Jahrhundertelang haben die meisten Katholiken in Irland während der Fastenzeit auf Fleisch, Milch, Käse, Butter, Eier und Alkohol verzichtet und jeden Tag die Messe besucht. Doch die Zeiten haben sich geändert. Heutzutage wird in Irland nur noch selten gefastet, obwohl viele Menschen in der Fastenzeit auf etwas verzichten, z. B. auf Alkohol, Schokolade, Zigaretten usw. Weitere Infos (englisch) zu Ostern in Irland findet man hier: https://www.irishpost.com/life-style/a-guide-to-celebrating-easter-the-irish-way-152377 Spoilin meith na hInide Während der Fastenzeit war es auch üblich, ein kleines Stück Fleisch, in der Regel gesalzenen Speck, an die Wand oder an die Dachsparren zu hängen. Dies sollte als Symbol der Versuchung dienen - eine Analogie zu Jesus, der in der Wüste vom Teufel versucht wurde. Am Ostersonntag wird das Fleisch abgenommen und in das brennende Feuer geworfen, um das Haus mit einem verlockenden Duft zu erfüllen, der auf das spätere Festmahl hinweist. #Irland, #IrlandOstern, #IrlandKarfreitag, #LisalinaSagner, #9Lebenverlag
- Irland: Fischessen in der Fastenzeit
Die Fastenzeit in Irland Früher war die Fastenzeit in Irland eine Zeit der religiösen Besinnung und des Fastens, da sie an die 40 Tage erinnert, die Jesus in der Wüste fastete. Die Fastenzeit dauert von Aschermittwoch bis zum Sonnenuntergang am Gründonnerstagabend, wobei das Fasten bis Karsamstag fortgesetzt wurde. An Sonntagen durften die Menschen mit dem Fasten aufhören, da dies Festtage waren, und - gaaaanz wichtig - am 17. März, zum Fest des Heiligen Patrick konnten sie nicht nur nach Herzenslust schlemmen, sie konnten auch Alkohol trinken, vorgeblich "um den Kopf des Heiligen zu benetzen". Von "benetzen" konnte da bei manchem sicher nicht die Rede sein, aber gut. In Kürze erzähle ich noch ein wenig über den Tag des "schwarzen Fastens", aber jetzt zurück "zum Fisch": Fischessen in der Fastenzeit Fisch, vor allem gesalzener Hering, war die Hauptnahrung der Iren in der Fastenzeit. Es gibt mehrere Gründe, warum Fisch ein wichtiger Bestandteil des Osterfestes ist. Zunächst einmal war Fleisch in der Fastenzeit nicht erlaubt, so dass Fisch in Irland eine nahrhafte und vor allem leicht verfügbare und billige Alternative war. Fisch ist außerdem ein heiliges Nahrungsmittel und kommt in der ganzen Bibel vor. Jesus soll die Speisung der 5000 mit nur fünf Broten und zwei Fischen vollbracht haben. Fische dienten auch dazu, Petrus zu ermutigen, sich den Aposteln anzuschließen. Nachdem er den ganzen Tag erfolglos gefischt hatte, forderte Jesus Petrus auf, sein Netz erneut auszuwerfen, und als er das tat, fing er einen solchen Fang, dass sein kleines Boot das Gewicht kaum tragen konnte. Jesus sagte: "Folge mir nach, und bald wirst du ein Menschenfischer sein." Ein weiterer Fisch, neben Hering, der zu Ostern in Irland gerne gegessen wird, ist der John Dory oder auch (St.) Petersfisch. Die charakteristischen runden schwarzen Flecken auf beiden Seiten des Körpers des John Dory sollen die Fingerabdrücke von Petrus sein. Der Apostel hinterließ seine Fingerabdrücke auf der Haut des Fisches, als er ihn festhielt, um eine Münze aus seinem Maul zu holen. Was könnte also ein passenderes Osteressen sein als der Fisch, den der Schutzpatron der Fischer berührt haben soll? Daher, ran an den Kochlöffel und mal dieses Schweizer-Rezept für Petersfisch mit 2 Saucen ausprobieren! Zutaten für 2 Portionen: 2 Fischfilets St. Petersfisch, 100 gr Butter, 300 ml Wein (rot, fruchtig), 3 EL Fischfond, 2 große Schalotten, 1 bißchen Zucker, 100 ml Wein, weiß, dazu 2 Eier, davon das Eigelb, 3 EL Crème double, 1 TL frischen Estragon, gehacktes Salz, Pfeffer, Öl, zum Braten, Cayennepfeffer Die Schalotten hacken. Estragon hacken. Für die Rotweinsauce in einer kleinen Kasserolle mit 20 gr Butter die Hälfte der gehackten Schalotten etwas andünsten. Mit dem Rotwein und dem Fischfond aufgießen. Etwas Zucker zufügen und das Ganze um drei Viertel einkochen. Durch ein Sieb geben und beiseite stellen. Für die Schaumsauce in eine kleine Kasserolle den Weißwein und die restliche Schalotte um die Hälfte einkochen. Ebenfalls absieben und bereitstellen. Eine kleine Kasserolle mit der Weißwein-Schalotten-Reduktion auf kleine Flamme setzen. Die zwei Eigelb sowie die Creme double zugeben und ganz langsam mit dem Schneebesen aufschlagen - dabei soll die Hitze nie so groß werden, dass man nicht mehr mit der Hand den Boden der Kasserolle berühren könnte (oder man macht das Ganze im Wasserbad). Wenn die Flüssigkeit schaumig dick zu werden beginnt, unter ständigem Schlagen 40 gr Butter hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer sowie Cayennepfeffer abschmecken und die Hälfte des Estragons einrühren. Den eingekochten Rotwein erhitzen und mit dem Schneebesen 40 g Butter unterziehen. Die St. Peters-Filets mit wenig Salz und Pfeffer würzen und in einer gut heißen, beschichteten Pfanne ungefähr 1 1/2 Minuten von jeder Seite braten. In vorgewärmte Teller einen Spiegel von der Rotweinsauce gießen, darauf in der Mitte des Tellers das St.-Peters-Fisch-Filet legen und dieses wiederum mit der Schaumsauce überziehen, mit dem restlichen Estragon bestreuen. Dazu passt vielleicht ein kleiner Klecks frischer Spinat und kleine Kartöffelchen oder auch einfach solo mit Baguette genießen. Wohl bekomm's!!! :-)
- Leckere Hot Cross Buns zu Ostern - hier das Rezept
Ohne Hot cross buns geht in Irland zu Ostern gar nix :-) Von den vielen Traditionen, die mit Ostern in Irland verbunden sind, sind die Hot Cross Buns nicht weg zu denken. Mit diesen heißen "Kreuzbrötchen" ist eine komplexe Symbolik verbunden, die teilweise in Vergessenheit geraten ist, doch das hält natürlich niemanden davon ab, die Kreuzbrötchen zu backen oder mit Genuß zu essen. Die Brötchen werden mit Gewürzen und getrockneten Früchten gebacken, die ihren Ursprung weit weg von Irland haben. Der Gewürzhandel bzw. die seinerzeit "exotischen" Zutaten standen früher für Reichtum und Prestige. Manche fügen je nach Geschmack noch Muskatnuss oder gemahlene Nelken hinzu, hier ein YouTube-Video zum Backen dieser Köstlichkeit! So macht man Hot Cross Buns Geben Sie 300 ml Milch mit einem Esslöffel Öl, 50 g Butter, der Schale einer Orange und 1 Teelöffel Zimt in einen Topf und erwärmen Sie ihn, um die Butter zu schmelzen. Die Mischung auf Handtemperatur abkühlen lassen und 5 gr frische Hefe oder 10 gr Trockenhefe hineinbröckeln. Ein Ei verquirlen und stehen lassen. In eine Schüssel 500 gr Mehl mit 100 gr Sultaninen, 75 gr braunem Zucker und einem Teelöffel Salz geben. Nach und nach die Milchmischung dazugeben, so dass ein Teig entsteht. Den Teig auf eine bemehlte Fläche geben und 10 Minuten lang kneten. Zurück in die Schüssel geben und zugedeckt eine Stunde lang gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Den Teig zu 12 Kugeln formen. Erneut abdecken und gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Backen und genießen! Zum Schluss 50 ml goldenen (Zucker)Sirup leicht erwärmen und die noch warmen Brötchen damit bestreichen, um sie zu glasieren. Nicht vergessen, mit dem Messer ein Kreuz auf die Brötchen zu ritzen oder mit Zuckerguss ein Kreuz darauf malen. Hier und hier gibt es weitere Rezepte für Hot Cross Buns! Viel Spaß! Es gibt sogar seit Generationen einen Schulhofreim über Hot Cross Buns in Irland, der gesungen wird, während man im Rhythmus des Textes klatscht, und er geht so: Hot Cross Buns, Hot Cross Buns, One ha’penny, Two ha’penny, Hot Cross Buns! If you have no daughters, Give them to your sons, One ha’penny, Two ha’penny, Hot Cross Buns. Ein alter Glaube besagt auch, dass die heißen Kreuzbrötchen im nächsten Jahr nicht schimmeln, wenn man sie am Karfreitag backt. Eine andere Tradition besagt, dass von dem am Karfreitag gebackenen Brötchen immer ein Stück aufbewahrt wurde, für den Fall, dass jemand in der Familie im nächsten Jahr krank wurde. Ein kleines Stück des Brötchens wurde abgebrochen, um im Notfall den Kranken zu füttern. Diese Brötchen hatten eine sehr heilige Bedeutung und man glaubte, dass sie alle Übel heilen konnten, auch die schlimmsten Krankheiten. Cross Buns und die Göttin Eostre Heiße Kreuzbrötchen sind untrennbar mit Ostern und dem Christentum verbunden. Doch in Wirklichkeit haben sie wahrscheinlich vorchristliche Ursprünge. "Kreuzbrötchen" wurden zu Ehren von Eostre gebacken, einer germanischen Göttin der Fruchtbarkeit, nach der die Osterzeit benannt sein soll. Eostre war eine üppige blonde Jungfrau, die immer von kleinen Vögeln, Hasen und anderen kleinen Tieren sowie Frühlingsblumen umgeben war. Zu Ehren dieser Göttin wurden zum Frühlingsfest Kreuzbrötchen gebacken. Die vier Viertel des Kreuzes oben auf jedem Brötchen sollten die Mondphasen darstellen, während das Kreuz selbst die Wiedergeburt nach dem Winter symbolisierte. #IrlandOstern, #IrlandRezepte, #IrlandOstern, #9LebenVerlag, #LisalinaSagner, #HotCrossBun
- Das Fehlerteufelchen
Kennt Ihr das auch? Manchmal machen sich Buchstaben, Kommas und Ähnliches in einem Text einfach selbständig. Sie tauchen plötzlich dort auf, wo sie überhaupt nicht hingehören. Hiiiilfe! Wenn Euch so ein ausgebüxter Buchstabe oder etwas Anderes auffällt, seid bitte so nett und schickt mir kurz eine E-Mail. In welchem Buch ist es Euch aufgefallen? Auf welcher Seite? Vielen lieben Dank! :-D #Irland, #Bretagne, #LisalinaSagner, #Fehlerteufelchen, #9Lebenverlag
- Waren die Beatles Iren? Teil 2
Das war unsere Frage gestern und wie versprochen, kommen wir heute zu einem weiteren Beatle. James Paul McCartney, geboren am 18. Juni 1942 in Liverpool, ist, wie so viele dort, ein Abkömmling irischer Immigranten. Sein katholischer Großvater mütterlicherseits stammt aus Irland, County Monaghan. Soweit bekannt ist, zog die Familie zunächst von Irland nach Galloway, Schottland, und von dort schließlich nach Liverpool. Der gute Paul machte sich in Großbritannien nicht gerade beliebt, als er den umstrittenen Song Give Ireland back to the Irish schrieb. Mal reinhören? -> Hier! Konsequent wurde dieser Song im Königreich nicht gespielt. Zum Ausgleich schoss er dafür in Irland auf Platz Eins der Single Charts. Man kann es eben nicht allen Recht machen. Welche irischen Vorfahren John Lennon hat, ist hier nachzulesen. Morgen knöpfen wir uns dann mal einen weiteren Beatle vor. #Irland, #Beatles, #Irland, #PaulMcCartney, #Irlandreisen, #Lisalinasagner, #9lebenverlag Quellen https://www.irishnews.com/news/northernirelandnews/2022/01/24/news/sir-paul-mccartney-wrote-protest-song-give-ireland-back-to-the-irish-after-watching-events-of-bloody-sunday-unfold-2568524/ https://ultimateclassicrock.com/paul-mccartney-give-ireland-back-to-the-irish/ https://www.irishcentral.com/opinion/niallodowd/paul-mccartney-irish-heritage https://www.rte.ie/entertainment/2016/0130/764107-paul-mccartneys-irish-roots-explored/ https://www.irishcentral.com/roots/genealogy/paul-mccartney-irish-roots
- Waren die Beatles Iren?
Ich höre schon den ein oder anderen sagen: "Was ist das für eine Frage?" Die Beatles kamen aus Liverpool. Doch was vielleicht nicht alle wissen: Liverpool wird auch "die wahre Hauptstadt Irlands" genannt. Die Hälfte der Liverpooler Bürger sollen irischer Abstammung sein. Mindestens. Siehe auch: John Lennon's Irish roots and how the Irish influenced Liverpool Mit dem Aufschwung Liverpools zu einem der großen Handelszentren im 19. Jahrhundert ziehen im Verlauf der 1840er Jahre, zur Zeit der großen Hungersnot in Irland, irische Immigranten massenhaft nach Merseyside. Alfred Lennon, Johns Vater soll irischer Abstammung sein, aus dem County Down, liest man. John Lennon kauft später auch eine Insel an der irischen Westküste und erklärt 1971 der staunenden Presse, er sei halb irisch und habe mit Yoko Ono bei Reisen in Irland seine zweiten Flitterwochen erlebt. Wer wissen möchte, was es mit Ringo Starr, George Harrison und James Paul McCartney in Bezug auf ihre irische Abstammung auf sich hat, schaut einfach morgen wieder hier vorbei. Mal sehen, wie englisch oder irisch die Beatles eigentlich sind bzw. waren. #irisch, #Beatles, #Irland, #JohnLennon, #LisalinaSagner Quellen: https://en.geneastar.org/genealogy/lennonj/john-lennon https://www.irishcentral.com/roots/history/john-lennon-ira https://www.theguardian.com/world/2012/sep/22/john-lennon-clew-bay-island-for-sale
- Kindle: Irland wie es nicht im Reiseführer steht ist jetzt bei Amazon zu haben
Puh! Geschafft! Die Kindle-Ausgabe des Buchs ist jetzt veröffentlicht. Das Taschenbuch müsste von Amazon eigentlich heute oder spätestens morgen freigegeben werden und wäre dann auch bestellbar. Zwischen Hausbau und Umzug war es nicht immer einfach, an dem Buch weiter zu arbeiten. Aber, es hat sich gelohnt! Von A bis Z habe ich Ungewöhnliches, Unvermutetes und Kurioses über Irland recherchiert. Herausgekommen ist dieses Buch, das man sich in angenehm kleinen Häppchen, je nach Zeit und Lust und Laune, zu Gemüte führen kann. Viel Spaß dabei! :-D
- Waren die Beatles Iren? Teil 3
Diese Frage beschäftigt uns schon seit ein paar Tagen. Heute kommen wir zu Ringo Starr, den die meisten für den englischsten aller Beatles halten. Ob Ringo Starr, alias Richard Starkey, irische Wurzeln hat, bleibt umstritten. In einigen Medien findet man den Hinweis, er habe eine Verbindung nach Irland, genauer: ins County Mayo, über die mütterliche Linie. Offenbar gibt es jedoch eine genealogische Linie zu den Shetland-Inseln. Hm, ich würde sagen: Bei Ringo Starr lässt es sich nicht so genau nachvollziehen, ob er wirklich auch irische Wurzeln hat. Hier geht es zu Teil 2 und hier zu Teil 1. #Irland #Beatles #RingoStarr #9LebenVerlag #LisalinaSagner #Beatles, #RingoStarr, #Irland, #irischeWurzeln Quellen: https://www.irishpost.com/entertainment/ten-things-we-didnt-know-about-the-beatles-and-their-irish-links-until-now-67224 https://ethnicelebs.com/ringo-starr https://www.irishcentral.com/culture/entertainment/fenian-beatles-fab-four-irish-heritage https://www.telegraph.co.uk/news/1435135/Family-detective-Ringo-Starr.html https://hergestgenealogy.wordpress.com/2012/09/09/rooms-for-rent-only-shetlanders-need-apply/















